ist unser westlicher lebensstil wirklich alternativlos?

ist nicht jeder einzelne von uns ursache für den zustand unserer erde? ist nicht unser „westlicher lebensstil“ ursache für das wirtschaftswachstum? braucht unser konsumverhalten nicht die wachsende, sich beschleunigende umwandlung von rohstoffen, energie und menschlicher arbeitskraft in müll? stimmt es nicht, dass nur eine gleichgültige bevölkerung die „alternativlose globalisierung“ nicht kritisieren will und millionen menschen beim hungern zuschaut?

zu dem betrag „trumps angriff auf das weltklima“ gibt es einen lesenswerten kommentar von „oberham“. er schreibt:

„Alle hoffen das sich was ändert, aber keiner ändert sich. Es ist nicht Trump der das Klima weiter mit einem gigantischem Konsumfeuer anheizen und die Erde so radikal und gierig wie möglich ausweiden wird, sondern es sind all die Milliarden kleiner anonymer Menschlein, die entweder smart und kosmopolitisch, scheinbar klug und edel oder eben dumpf und sinister wie personifizierte Ekelwesen, dieses Spiel weiter spielen!

Ob nun eine Jelinek vor der Glotze hockt und sich intellektuell über den irren Trump auslässt, ihr Publikum applaudiert und nach dem Applaus im Taxi zum Edelrestaurant chauffiert, seinen Status selbst feiert, oder der vom Rassismus zerfressene Sheriff grade einen illegalen Mexikaner erwischt und ihm Handschellen anlegt – sie alle sind Teil des Ensembles und sie alle ticken nach dem selben Muster – Geld, Kaufkraft und Konsum!

Es könnte doch sein, dass gerade jene armseligen Wesen Trump gewählt haben, auf dass dieser die Gesellschaft noch ein klein wenig hässlicher mache, damit die Gewinner im Spiel es künftig nicht mehr so scheinbar sauber haben, sprich – endlich hockt einer im Weißen Haus, der ganz wunderbar in dieses Gebäude passt, ohne es durch scheinbaren Intellekt zu schmücken.

Solange sich alle selber was vormachen, solange immer nur andere die Schuld tragen, solange muss keiner irgend etwas hoffen, solange, wird es nur mehr oder weniger dreckig zugehen, doch dreckig wird es bleiben!

Kleiner Tipp – wer in Europa lebt, der hat jederzeit die Chance auszusteigen – der muss weder verhungern, noch muss er ernsthaft leiden, der muss nur auf seinen gewohnten Lebensstandard, seinen Konsum verzichten – dafür kann er seinen Intellekt nutzen, seine Tage zu überleben – am Rand der Gesellschaft. Ich finde jeder hat das Recht dazu, und ich finde, so kann man sich des Lebens freuen, man kann zwar nichts hoffen, das die Welt sich ändert, doch man kann auf den nächsten Moment in seinem Leben hoffen, auf einen Vogel der anmutig über einem durch die Luft gleitet, auf einen Windhauch der Dir die Wange streichelt, auf einen Container voll mit Nahrung, aus dem man seinen Bedarf fischt.
Wer sich in diese Gesellschaft integriert, der ist schlicht ein Teil von Trumps Horde, ob er ihn nun hasst oder liebt, das macht wahrlich keinen Unterschied!“

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